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Two – Face

Montag, 28. Januar, 2019 | Frauenmannschaft

LHV Nord - LSV Südwest 28:16 (12:7)

Heimspieltag- zum Samstag läuteten endlich wieder die Saisonglocken. Die Winterpause ist überbrückt und die Motivation unserer Damen enorm. In den letzten Wochen wurde im Training  an Intensität eine Schippe drauf gelegt, um richtig Feuer im Kessel zu entfachen und somit wussten unsere Damen bereits im Vorfeld, dass ein Sieg heute zum Pflichtteil gehört. Ein Drücker gab's im Vorfeld dennoch, denn wie so häufig dieses Jahr in der Bezirksliga, reisten erneut keine Schiedsrichter an und so stemmte man diese Bürde mit einem Ersatz von Seiten der Gäste. Nun denn, es galt mit jeder Situation adäquat umzugehen und so startete nach Verspätung endlich das Unterfangen Heimsieg. Schnell wurde ersichtlich, dass hier in den Köpfen etwas passiert ist, denn in der Einstiegsphase ließ sich ein gutes Aufbauspiel beobachten. Ein gutes Maß an Vielfältigkeit stellten die Damen auf die Beine und variierten adäquat zwischen Tempospiel, Auftakthandlungen und gezieltem Aufbauspiel. Man ließ die angereisten Frauen vom LSV Südwest zu keiner Minute richtig ins Spiel kommen, denn was die Defense heute an Würfen zuließ, war noch lange kein Tor. Im Gehäuse aus Aluminium befand sich heute von Seiten der Gastgeber nämlich eine weitere agile Wand, welche wusste die Luft der Gegnerinnen raus zu lassen und das Angriffsspiel zu entschärfen. So erarbeiteten sich die Damen trotz einiger Spielerausfälle einen angenehmen Vorsprung (12:5) und wussten die erste Halbzeit mit einem guten Gefühl zu beenden (12:7). In der Kabine gab es zum einen die Möglichkeit für die Trainerinnen den Kader umzustellen, um jeder Spielerin einen angemessenen Spielanteil zu ermöglichen und zum anderen nutzte man die verbliebene Zeit zur Fehleranalyse. Die zweite Hälfte begann und es startete ein Lauf von 6 Toren hintereinander weg. Zu keiner Zeit ließ sich der reduzierte Kader eine Schwächephase anmerken, auch wenn die Konzentration in der ein oder anderen Minute kurz pausierte und technische Fehler entstanden. Diese hielten sich im Vergleich zu manch anderer Partie dieser Saison absolut im ausgewogenen Bereich und fielen nicht negativ ins Gewicht.

So lässt sich zusammenfassen, dass so ein Spiel nicht nur schön für die Trainerinnen und Publikum anzusehen ist, sondern auch enorm die Mentalität und Moral der Mannschaft stärkt. Mit diesem Gefühl müssen wir nun in die kommende Woche starten und daran ansetzen. Unser nächster Gegner wird knackig und steht an der Spitze der Tabelle. So heißt es Feuer frei im Training und Revanche für das verpatzte Hinspiel gegen Rückmarsdorf II!

„Aus Liebe zum Sport “