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Halbfinale Leipziger Handball Pokal

Montag, 25. März, 2019 | Frauenmannschaft

 

 

 

 

LHV Nord - HSG Neudorf/Döbeln II (19:28)

Am Samstag luden wir die Damen aus Döbeln erneut nach Hause zu uns ein. Allerdings waren wir diesmal nicht auf der Jagd nach Punkten, sondern gewillt das Halbfinale gegen unsere Gäste trotz einiger Ausfälle im Kader über die Bühne zu bringen. Ein schweres Unterfangen, doch die optimale Gelegenheit neue Konstellationen im Angriffsverbund zu erproben und den Teamgeist der Mannschaft zu fördern. Kurz nach Anpfiff stellten sich unsere Damen der wohl größten Hürde im Spiel, nämlich Verantwortung zu übernehmen. Anstatt diese Bürde gleichermaßen auf alle Schultern zu verteilen, wirkten die Frauen vom LHV Nord eingeschüchtert und gebrettert im Angriff. So entstand schnell ein 0:3 Rückstand im Verlauf und die erste Auszeitkarte fand ihren Weg auf dem Kampfgerichtstisch. Kurz nach der ersten Zurechtweisung schienen die angebrachten Hinweise des Trainergespanns Anklang zu finden und so begann erstmals die Aufholjagd. Bis zur 22.ten Minute erarbeiteten sich die Damen immer wieder neue Spielsituationen im Angriff, welche mit Toren belohnt wurden und in der Abwehr wussten alle im Kollektiv ihre Stärke zu nutzen. Bis zum Stand vom 9:9 blieb die Partie völlig offen. Doch dann folgte ein plötzlicher Abbruch dieser Leistung und eine völlig fragile Zusammensetzung präsentierte sich auf der Platte. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit schaute man den Gästen beim Torewerfen zu und leistete sich viele technische Fehler im Angriff. Halbzeitstand 9:14. In der Kabine angekommen, folgt die Analyse und Korrektur. Zu diesem Zeitpunkt war noch alles drin, wenn es den Damen gelingt sich in Halbzeit 2 sortiert und hochmotiviert zu präsentieren. Zurück auf der Platte sah man leider nichts von diesem Vorhaben und was folgte war eine Torlosigkeit bzw. gar Trostlosigkeit. Bis knapp zur 40.ten Minute nahmen unsere Damen die Zuschauerperspektive ein und verfehlten das Unterfangen das Spiel zu gestalten. Bei der Gestaltung des Spiels sorgten auch die Unparteeischen für kreative Fehlentscheidungen auf beiden Seiten, welche oftmals im Affekt zu Unmut und Frustration führte. Mit lakonischen Antworten gaben sich beide Seiten nicht zufrieden, dennoch hatten unsere Damen zu diesem Zeitpunkt den Anschluss bereits klar verloren und registriert, dass sich der Einzug ins Pokalfinale von Minute zu Minute schmälert. So ließ sich bis zur letzten Spielminute nichts mehr am Ergebnis drehen und die Damen vom LHV Nord sind um das Erlebnis im Finale zu stehen ärmer geworden.
Schade, aber nicht mehr zu beheben. Nun heißt es sich voll und ganz auf die nächsten Punktspiele wieder zu konzentrieren, an den erbrachten Leistungen anzusetzen und mit voller Kaderstärke zum kommenden Auswärtsspiel anzutreten. Somit schauen wir auf die kommende Trainingswoche und sind bereit am folgenden Wochenende mit gewohntem Siegeswillen die nächsten zwei Punkte auf das Punktekonto zu laden!

„Aus Liebe zum Sport “